Der Boxkampf des Jahres





Der Boxkampf des Jahres wird ausgetragen,
das Vorgeplenkel geht schon seit Tagen.
Nun ist es soweit, Mann gegen Mann,
der Ringsprecher sagt die Kämpfer an.

Meine Damen und Herren es ist soweit,
die Boxer sind zum Kampf bereit.
Begrüßen sie mit mir in der Arena,
die beiden Kämpfer und ihre Trainer.

In der roten Ecke, an der weißen Hose zu erkennen,
geht der Titelverteidiger heute ins Rennen.
Ein Kerl wie ein Baum, muskulös aber nicht dick,
The Big Winter, mit dem eisigen Blick.

In der blauen Ecke, im freundlichen grün,
der Herausforderer, bitte begrüßen sie auch ihn.
Der für den Titelträger als Gegner auserkorene,
ist Mister Frühling, der im März geborene.

Der Ringrichter bittet die Beiden zur Mitte,
„Meine Herren, einen fairen Kampf bitte.“
Sie stehen sich gegenüber, mit grimmigem Blick.
„Möge der Bessere gewinnen, viel Glück.“

Dann geht es los, der Gong ertönt,
der Winter trifft, der Frühling stöhnt.
Doch er schüttelt sich nur kurz,
dann fällt der Andere, war nur ein Sturz.

Runde um Runde geht der Schlagabtausch,
The Big Winter führt, er boxt wie im Rausch.
Die Zuschauer schreien, das wollen sie nicht sehen,
der Frühling soll heute als Sieger hervor gehen!

Dann passiert es, der Frühling trifft das Kinn,
der Winter taumelt und fällt hin.
Der Ringrichter zählt bis acht,
doch dann geht sie weiter, die wilde Schlacht.

Immer noch führt der Titelträger, schon Runde zehn,
wie wird der Kampf zu ende geh`n?
Verzweifelt greift der Herausforderer an,
noch zwei Runden Mann gegen Mann.

Der Gong läutet die letzte Runde ein,
nur ein K.O.-Sieg kann für den Frühling die Rettung sein.
Plötzlich, der entscheidende Treffer, der Frühling siegt,
weil der Winter geschlagen am Boden liegt.

Die Halle tobt, so wollten sie es sehen,
der Winter muss geschlagen nach Hause gehen.
Die Menschen jubeln, sie rufen „hurra!“
Sie haben einen neuen Helden, der Frühling ist da!


Gedicht © Torsten Peper | Foto © Birgit Luckwaldt






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